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Erste Tauchschule auf Mallorca wurde von Deutschem gegründet

Veröffentlicht am 29.04.2017 von

Ja, Mallorca ist in der Tat eng mit Deutschland verbunden. Viele Geschäftsleute lassen sich hier gerne nieder, und jedes Jahr wandern zahlreiche Deutsche auf die herrliche Insel aus. Die Gründe sind sehr unterschiedlich, doch meist hängt der Entschluss auch mit der wunderbaren Insel und ihrem einzigartigen Flair zusammen. Auf Mallorca werden Geschichten geschrieben. Eine schrieb ein Deutscher vor einiger Zeit. Er war der erste der auf Mallorca eine Tauchschule eröffnete. Ein Betrieb, der aufgrund der tollen Lage der Insel sehr nahe liegt, und dennoch bis dahin nicht in die Tat umgesetzt wurde. Dies änderte sich jedoch, als ein deutscher Mann sich auf der Balearen-Insel niederließ. Lesen Sie hier die beeindruckende Lebensgeschichte eines Deutschen, der auszog, um den Menschen die Unterwasserwelt des Mittelmeers zu zeigen.

1967 schlug die Stunde der Tauchschule

Wilfredo Boemeleit, ein heute 73-Jähriger Deutscher, der in Venezuela geboren wurde, bereiste die Insel Mallorca immer wieder. Er lernte übrigens 1966 am Flughafen in Palma auch seine Frau kennen. Sie warteten auf den gleichen Flug nach Deutschland, tranken einen Kaffee zusammen und sind seither unzertrennlich. Boemeleit sagt von sich selber, dass er immer gute Ideen hatte, und generell stets versucht habe, etwas Besonders aus seinen Ideen zu machen. In den 60er Jahren galt vor allem die Region Cala Figuera als der Hotspot der Insel. Viele ließen sich in den modernen Wohnanlagen der Immobilien auf Mallorca sogar nieder. Zahlreiche Urlauber besuchten damals die Region. So sprossen auch einige Reiseveranstalter und Reiseleiter-Unternehmen aus dem Boden. Doch Boemeleit war der Ansicht, dass Reiseleiter nicht unbedingt das ist, was er machen möchte. Als 24-Jähriger entschloss er sich dazu, im Sommer 1967 einfach eine Tauchschule zu eröffnen. Dies war übrigens nicht nur die erste Tauschschule Mallorcas, sondern auch die erste in ganz Europa! Das Besondere dabei war, dass er seinen Kunden die komplette Ausrüstung zum Tauchen mit zur Verfügung stellte. Es hätte floppen können, doch am Tag der Eröffnung kamen 40 Interessierte nach Cala Figuera, um sich die Tauschschule anzusehen. Dies war in sofern sehr überraschend, da Boemeleit nicht wirklich Werbung für seine Eröffnung gemacht hatte.

Der Boom hielt an

Die Idee schien zu zünden, denn auch in den kommenden Jahren war der Club Nautilus eine feste Institution auf der Insel. Das Geschäft boomte regelrecht, sodass er sogar seinen eigenen Bruder als Tauchlehrer einstellte. Kurz darauf eröffnete er in Portocolm die zweite Tauchschule und später schon in Cala Rajada und Cala Blava die beiden nächsten Schulen. Der Deutsche hatte eine regelrechte Marktlücke aufgetan. So wie ihm geht es vielen findigen Geschäftsleuten auf Mallorca. Sie haben ein Ziel, machen aus einer einfachen Idee etwas Besonderes und erreichen so die Massen. Boemeleit übrigens expandierte sogar weltweit und besaß Mitte der 80er Jahre insgesamt 17 Tauschschulen. Auch Prominente kamen zu ihm. Diese sind nach wie vor häufig gesehene Gäste auf Mallorca. Wer hier sein Anwesen besitzt und in einer der exklusiven Wohnanlagen der Mallorca Immobilien residiert, kann vielleicht sogar Tür an Tür mit einer berühmten Persönlichkeit in Nachbarschaft leben.

Neue Projekte neue Ideen

Auch nach über 20 Jahren, in denen er auf Mallorca jetzt lebt, kann Wilfredo keine Ruhe geben. Er hat zwar alle Tauchschulen und seine Firma für Taucheruhren verkauft, doch er ist noch immer aktiv. Vor 17 Jahren gründete er die Mallorca Concerts und holte bereits Max Raabe und das Palast Orchester auf die Insel. Dass er mit Sicherheit noch weitere Ideen realisieren wird, da sind sich alle seine Freunde, und er selber sicher. Wilfredos Geschichte ist imposant und kein Einzelfall. Denn sowohl damals als auch wie heute, werden auf Mallorca erfolgreiche Geschichten und Lebenswege geschrieben. Eine Auswanderung muss sicherlich wohlüberlegt sein, doch wer risikobereit ist, eine gute Idee im Gepäck hat und auch ein mögliches Scheitern einkalkuliert der hat bereits halb gewonnen. So wie es Wilfredo ergangen ist, kann es auch heute noch einigen findigen Geschäftsleuten ergehen. Den Beweis liefern all jene Unternehmer, die mit Leidenschaft und Ausdauer an ihrem Lebenswerk arbeiten und jeden Tag die Früchte dafür ernten können.

Bildquellenverweis: © Patryk Kosmider – Fotolia.com / URL: https://de.fotolia.com/p/201245900

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