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Immobilien im Vergleich: Deutschland vs. Mallorca

Veröffentlicht am 30.03.2015 von

Viele Deutsche zieht es für den Urlaub nach Mallorca. Die zu Spanien gehörende Insel der Balearen hat viel zu bieten – unter anderem Sonne, Strand, Meer und schöne Ferienhäuser und Ferienwohnungen. So manch einer investiert in eine Immobilie auf Mallorca. Es lohnt sich hier, wenn Sie vorher ein wenig den Immobilienmarkt und die Immobilienfinanzierung recherchieren. Was gibt es für Unterschiede zwischen Immobilien in Deutschland und in Mallorca?

Der direkte Vergleich

caimari-finca -Meitzke- pixabay (2)

So unterschiedlich, wie das Klima und die Landschaft in Deutschland und Mallorca sind, so deutlich unterscheiden sich auch die Immobilien voneinander. Während es in Deutschland auf optimale Isolierung und Dämmung gegen Kälte ankommt und man größtenteils auf traditionelle Häuser mit Giebeldach samt Dachziegeln oder hohe, lange Gebäude mit zahlreichen Wohnungen und Flachdach trifft, sieht das auf der Baleareninsel anders aus. Man stößt speziell im Landesinneren oft auf traditionelle, alte Häuser im spanischen Finca-Stil, während in den touristisch erschlossenen Gegenden am Meer und in den Großstädten ein internationaler und moderner Baustil inzwischen die Überhand gewinnt. Der Unterschied zwischen der weitläufigen Villa aus Stein auf großem Grundstück und der Stadtresidenz mit eher minimalistischem, aber luxuriösen Stil fällt in Mallorca sofort ins Auge. In Meeresnähe begegnet man Ferienwohnungen und Ferienhäusern, die teilweise beinahe an den mitteleuropäischen Baustil denken lassen. Im Gegensatz dazu sind in Deutschland nicht ganz so gravierende Differenzen zwischen Stadt und Land zu beobachten.

Die Ausstattung beziehungsweise das Drumherum sollten Sie nicht vergessen. So ist es auf Mallorca üblich, Abstellraum und Parkplatz getrennt zu verkaufen, selbst wenn Sie ein fester Bestandteil des Gebäudes sind. Rechnen Sie also mit einem Aufpreis! Ob Landhäuser bzw. Dorfhäuser oder Stadthäuser, luxuriöse Ausführungen sind oft mit einem Swimmingpool ausgestattet. Eine Terrasse darf in den meisten Fällen nicht fehlen. Worauf Sie noch beim Kauf einer Mallorca-Immobilie achten müssen, hat der Tagesspiegel zusammengefasst.

Haus und Garten

Die Deutschen sind nicht nur für ihre Schrebergärten bekannt, sondern auch dafür, ihren Garten so intensiv wie möglich zu nutzen. So darf in zahlreichen deutschen Gärten ein Pavillon, eine Laube oder ein Gartenhaus nicht fehlen. Es wird im Winter als Gerätehaus genutzt und dient im Sommer der Erholung im Grünen. Zahlreiche Designs und Größen stehen zur Auswahl, sodass das Gartenhaus auf die verschiedensten Verwendungszwecke angepasst werden kann. In Mallorca hingegen wird man nur sehr selten auf Gartenhäuser treffen. Die Gartengestaltung bei Ferienimmobilien umfasst eher die Bepflanzung und den bereits angesprochenen Swimmingpool sowie die Terrasse zum Sonnenbaden. Wenn Sie im Urlaub auf das Gartenhaus nicht verzichten wollen, dann gibt es die Möglichkeit, einen Fertigbausatz aus Deutschland anliefern zu lassen. Einige deutsche Firmen wie z. B. die Gartenhaus GmbH liefern ihre hochwertigen Gartenhäuser und andere Waren europaweit, auch auf die Insel Mallorca.

Die Immobilienlage

Während in der Bundesrepublik die Nachfrage nach Immobilien – vor allem in Großstädten wie München, Hamburg und Köln – riesig ist, aber nicht genügend Baufläche und Gebäude vorhanden sind, sieht es auf Mallorca anders aus. Es sind zahlreiche Immobilien auf dem Markt, aber es lassen sich nicht ausreichend Käufer hierfür finden. So gesehen werden Interessenten wie Könige behandelt. Die Immobilienlage hat sich seit der Krise im Jahre 2008 – mit fallenden Preisen von über 20 % – stabilisiert. Seit 2013 fallen die Preise nur noch geringfügig, und wenn Sie Glück haben, gibt es bis zu 10 % Verhandlungsspielraum. Am beliebtesten ist der Hauskauf in der Hauptstadt Palma. Neben den Neubauten gibt es eine große Anzahl an Häusern aus den 60er- und 70er-Jahren, die komplett renoviert wurden. Sparpotenzial bieten Ihnen manche Stadtapartments ohne tollen Ausblick, deren Preise vor Jahren noch im dreistelligen Bereich lagen, heute aber im zweistelligen Bereich angesiedelt sind.

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